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Obesitas (Dickleibigkeit) ist eine chronische Erkrankung, die durch viele Faktoren bestimmt wird und die Gesundheit - einschließlich des psychologischen und sozialen Funktionierens - auf verschiedene Weisen bedroht. 

Veränderte Essgewohnheiten und geringere Bewegung werden dazu auf jeden Fall beitragen.

Immer mehr ist man davon überzeugt, dass die Erblichkeit eine große Rolle spielt.

Trotz zahlreicher konservativer Versuche wie Diät und Körperbewegung, um ein akzeptables Gewicht zu behalten, entwickeln einige Personen dennoch eine KRANKHAFTE DICKLEIBIGKEIT ODER MORBIDE OBESITAS, die einen lebensbedrohlichen Charakter annehmen kann.
Wenn eine Therapie ohne chirurgischen Eingriff versagt, kann eine Operation erforderlich sein.

Bereits seit mehr als 50 Jahren werden viele Untersuchungen über verschiedene chirurgische Techniken durchgeführt.

Ziel eines chirurgischen Eingriffs ist es nicht nur, einen Gewichtsverlust zu erreichen, sondern diesen auch zu behalten. Gleichfalls ist es die Absicht, dass das erreichte Endgewicht dem Idealgewicht möglichst entspricht. Das Ziel eines chirurgischen Eingriffs besteht darin, den Körper endgültig auf die überflüssigen Kalorien verzichten zu lassen, so dass ein neues Gleichgewicht erreicht werden kann.

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Dies ist auf die folgenden 3 Weisen möglich:


1° Die restriktiven Techniken (Einschränkung der Nahrungseinnahme), wie die VERTICAL BANDED GASTROPLASTY nach MASON (vertikale Magenplastik) und das GASTRIC BANDING (das anpassbare Magenband).
Hier kann der Patient nur kleine Nahrungsmengen zu sich nehmen. Es betrifft deshalb eine „Hilfe bei der Diät“!

2° Die Malabsorptionstechniken (Einschränkung der Verdauung), wie die BILIOPANKREATISCHE DERIVATION nach SCOPINARO.                                                           
Diese Technik wurde von ihm beschrieben und wird seit 1976 ausgeführt.
In dieser Gruppe steht nicht die Anzahl der Kalorien zentral, die der Patient zu sich nimmt, sondern die Menge, die er aufnehmen kann.

3° Die kombinierte Technik, wie der GASTRIC BYPASS oder der MAGENBYPASS. Auch dieser Eingriff betrifft hauptsächlich eine Einschränkung der Nahrungseinnahme, die mit einem kleineren Faktor einer verringerten Verdauung einhergeht. Die langfristigen Ergebnisse sind aber deutlich besser als bei den rein restriktiven Eingriffen, was auf die verringerte Nahrungseinnahme, das verringerte Hungergefühl und das „Dumpingsyndrom“ bei der Zuckereinnahme zurückzuführen ist.

In unserer Abteilung werden das Gastric Banding, die biliopankreatische Derivation und der Gastric Bypass ausgeführt. Diese 3 Techniken werden im Detail ausgearbeitet.

All diese Techniken werden in unserer Abteilung praktisch ausschließlich auf laparoskopischem Wege (über einen endoskopischen Eingriff) durchgeführt.